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Patient Flughafen

Patient Flughafen

Das neue Jahr hat für den Klagenfurter Flughafen nicht gut begonnen. Nach der neuerlichen Streichung von Wien-Flügen ist die Auflösung der AUA-Homebase mit dem Verlust von 32 Arbeitsplätzen in Kärnten eine weitere Schwächung für den Patienten Flughafen und diese wichtige Kärntner Infrastruktureinrichtung

2005 hatte der Wörthersee-Airport noch 522.000 Passagiere, 2017 waren es nur mehr 217.000
Während hierzulande eine Hiobsbotschaft der anderen folgt, zeigen Regionalflughäfen im Umfeld von Kärnten, wie es gehen könnte: Am Flughafen Triest/Ronchi (790.000 Passagiere pro Jahr) setzt ein Investor 30 Millionen Euro in den Ausbau, in Innsbruck (1,1 Mio. Passagiere 2018) sollen ein neues Terminal und ein Airporthotel entstehen. In Bayern zeigt der Flughafen Memmingen im Allgäu mit 1,5 Mio. Jahrespassagieren, was mit der richtigen Positionierung auch in unmittelbarer Nähe zu einem internationalen Großflughafen wie München möglich ist. 

Statt also weiter wortreich den Niedergang zu beklagen und sich auf die Konkurrenz in Graz und Laibach auszureden, sollten die Zuständigen in Kärnten endlich in die Gänge kommen und den Flughafen vor allem touristisch aus seinem Dornröschenschlaf wecken, bevor er endgültig ins Koma kippt. In Zusammenarbeit mit Stadt, Land, Tourismus, Wirtschaft und dem neuen Miteigentümer muss es das Ziel sein, den Flughafen auf neue, wirtschaftlich erfolgreiche Beine zu stellen. Mit dem richtigen Konzept, einem attraktiven Angebot und wohl auch neuen Partnern wird es auch hierzulande möglich sein, den Airport KLU wieder in den Steigflug zu bringen, meint Ihre

Sylvia Gstättner

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