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Kärntens Sommerbergbahnen setzen aufs Mountainbike

Kärntens Sommerbergbahnen setzen aufs Mountainbike

Bad Kleinkirchheim, Gerlitzen Alpe, Goldeck, Katschberg, Nassfeld und Turracher Höhe - sechs der 16 Kärntner Sommerbergbahnen sind als „Beste Österreichische Sommer-Bergbahnen“ zertifiziert: Gäste, Umsätze und MTB-Angebote nehmen zu.

„Gäste und Einheimische bequem, schnell und umweltfreundlich in die Bergwelt bringen.“ Dieses Angebot der Kärntner Sommerbergbahnen finde immer mehr Zuspruch, erklärte heute Klaus Herzog, Fachgruppenobmann der Kärntner Seilbahnen, bei einem Pressegespräch. Der heiße Juni habe zu einem guten Saisonstart beigetragen, auch heuer erwartet Herzog wieder mehr als eine Million Gäste auf Kärntens Sommerbergen: „Der Berg-See-Tourismus wird maßgeblich von den Bergbahnen mitgetragen.“ Dass der Sommer gut läuft, ist übrigens dem Winter zu verdanken: Hier erwirtschaftet die Branche 80 bis 90 Prozent der Jahresumsätze. Herzog: „Die wirtschaftliche Kraft des Winters stärkt die Angebotsentwicklung im Sommer und damit den Ganzjahrestourismus.“ Dieses Wechselspiel müsse aufrechterhalten bleiben, spielte Herzog auf die nach wie vor offene Frage der in den nächsten Jahren anstehenden, umfangreichen Erneuerungsinvestitionen in die Bergbahnen und die dabei nötige Beteiligung der öffentlichen Hand an.

„Beste Bergbahnen“ haben mehr Angebot, mehr Gäste
Dass sechs der 16 Kärntner Seilbahnbetriebe zu den „Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen“ - einer Initiative des Fachverbandes Seilbahnen der Wirtschaftskammer Österreich - gehören, ist nicht ein schöner Beweis für die Attraktivität des Angebots, sondern auch ein wirtschaftlicher Vorteil. Reinhard Zechner, Sprecher der „Besten“: „Nur Seilbahnunternehmen, die mindestens 160 Qualitätskriterien erfüllen, können Mitglied der Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen werden - vorausgesetzt, sie spezialisieren sich zusätzlich auf ein oder zwei der Erlebnis-Schwerpunkte wie Abenteuer, Familie, Panorama & Naturerlebnis, Genuss oder Kunst & Kultur. Überdies findet eine Re-Zertifizierung alle drei Jahre statt, um die Qualität dauerhaft zu garantieren.“ Der Lohn der Anstrengung: Mehr Gäste, höhere Umsätze. Laut aktuellen Studien ist das Gütesiegel insbesondere für bergunerfahrene Sommerurlauber ein wichtiges Entscheidungskriterium für die Wahl des Urlaubsorts. Den Erfolg zeigt die Statistik: Die im Jahr 2019 bereits 67 „Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen“ repräsentieren ein knappes Drittel der heimischen Seilbahnunternehmen mit Sommerbetrieb, begrüßen aber fast die Hälfte aller Gäste.

Mehr Erlebnis-Vielfalt denn je im Bergsommer 2019
Kärntens Bergbahnen setzen heuer voll aufs Mountainbike. Neue Angebote vom Nassfeld über Bad Kleinkirchheim bis zur Koralpe sind die zentralen Neuigkeiten des beginnenden Sommers. Zahlreiche weitere Erlebnis- & Genuss-Angebote - etwa Sommerrodelbahnen und Familien-Themenwege - laden auf die 16 Kärntner Erlebnisberge ein. Zusätzliche Impulse werden von den Tatry Mountain Resorts, dem neuen Eigentümer der Mölltaler Gletscher- und der Ankogelbahnen, ausgehen. „Mit einem international herausragenden Mountainbike-Angebot sorgen die Sommerbergbahnen dafür, Kärnten als vielfältiges Sommer-Urlaubsland noch attraktiver zu machen“, unterstrich Herzog. Im Unterschied zum Marktführer Saalbach-Hinterglemm spricht Kärnten nicht nur den sportlichen Mountainbiker, sondern die ganze Familie an, ergänzte Zechner: „Von der Petzen übers Nassfeld bis zu den Nockbergen kann man mit Kind und Kegel das Abenteuer Mountainbike sicher erleben.“

Umwelt im Fokus
Bei den Bergbahnen wird das Thema Umwelt seit jeher großgeschrieben. So hat man verschiedene Urlaubsformen auf ihren ökologischen Fußabdruck untersucht – mit beruhigenden Ergebnissen. Zechner: „Der Wiener, der zum klassischen Badeurlaub an die Obere Adria fährt, verursacht mehr CO2-Ausstoß als eine Woche Skiurlaub auf der Gerlitzen.“ Die Bedeutung der Bergbahnen als Teil der touristischen Infrastruktur dürfe generell nicht unterschätzt werden, mahnte Zechner: „Für den überwiegenden Teil des Landes ist das eine Überlebensfrage. In den zahlreichen Talschaften Kärntens werden wir keine neuen Infineons ansiedeln können.“

Foto: WKK/Studiohorst

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