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Wolfsberg

Neujahrsempfang in Wolfsberg

Beim Neujahrsempfang der WK-Bezirksstelle Wolfsberg wurde fleißig kommuniziert und Motivation für ein vielversprechendes Jahr gesammelt. 

Hunderte Gäste folgten der Einladung der Bezirksstelle Wolfsberg ins KUSS Wolfsberg – Convention & Eventcenter. Gemeinsam wurde das neue Jahr eingeläutet und Kontakte geknüpft, um den Aufschwung im Lavanttal auch 2017 voranzutreiben.

„Im Bezirk Wolfsberg gibt es 3.000 Selbstständige. Unternehmer bilden Lehrlinge aus, sorgen für Arbeitsplätze und damit für wirtschaftlichen Wohlstand im Lavanttal. Der Schritt in die Selbstständigkeit verlangt eine große Portion Mut und Wissen. Gute Vorbereitung – auch mit Unterstützung der Wirtschaftskammer – lohnt sich“, begleitete Bezirksstellenobmann Gerhard Oswald den Neujahrsempfang ein. Oswald sieht sich bzw. die Wirtschaftskammer als Brückenbauer und bietet seine Unterstützung in allen wirtschaftlichen Angelegenheiten an: „Im abgelaufenen Jahr konnten wir etwa 2.000 Teilnehmer bei Veranstaltungen, Beratungen und Workshops der Bezirksstelle Wolfsberg begrüßen. Die Themen reichten dabei von Bürokratieabbau und Interessenspolitik über rechtliche Fragen bis hin zu Weiterbildungen.

In Vertretung von WK-Präsident Jürgen Mandl übernahm Elisabeth Rothmüller-Jannach die Grußworte an die Unternehmer im Lavanttal. „Das Land lebt von fleißigen, kreativen Unternehmen. Und weil in der Region unermüdlich gearbeitet wird, kann der Jugend vor Ort die Basis dafür geschaffen werden im Tal aufzuwachsen“, betonte Rothmüller-Jannach und schwärmte geradezu von der einzigartigen Zusammenarbeit in vielen Wirtschaftsbereichen im Lavanttal. So lobte die Obfrau der Sparte Transport und Verkehr etwa die gemeinsame Arbeitsgruppe der Wirtschaftskammer mit der Industriellenvereinigung, der Kärntner Landesregierung und dem Gemeindebund, bei der daran gefeilt wird, wirtschaftshemmende Fahrverbote aufzuheben bzw. zu vermeiden.

Edwin Storfer, Obmann des Vereines Lavanttaler Wirtschaft (VLW), sprach in seiner Rede den  Aufwärtstrend in der Lavanttaler Wirtschaft an: „Immerhin ist das Lavanttal die Nummer Eins beim Bruttomedianeinkommen. Für ihn ist ganz klar: „Die Unternehmer haben in der Wirtschaftskammer ihren Ansprechpartner für alle Wirtschaftsthemen. Was man in der Wirtschaftskammer nicht beantworten kann, hat nichts mit Wirtschaft zu tun!“

Daneben sind im Bezirk Wolfsberg zirka 200 Unternehmensberater, Steuerberater, selbstständige Bilanzbuchhalter und dergleichen die Experten, wenn es um Marketingfragen, Förderthemen, Investitionen und Unternehmensführung geht.

Als Verein steht der VLW für freies Unternehmertum und steht als Kooperationspartner allen Ausbildungsstätten und Schulen zur Seite.

Als Keynotespeaker beim Neujahrsempfang konnte Martin Schoiswohl, Gründer von „Kommhaus“, einer Agentur für integrierte Kommunikation, gewonnen werden.  Eindrucksvoll erklärte er, warum „Bienen zum Honig wollen“ – sprich wie Anreize geschaffen werden können, Menschen in ein lebenswertes Lavanttal zu bringen und dort zu halten. Der VLW setzt etwa auf Networking und Kommunikation für die Stärkung der Region. „Das Lavanttal soll die begehrteste Arbeits- und Lebensregion in Südösterreich werden“, so Schoiswohl.

Anschließend nutzten die Unternehmer die Möglichkeit bei kulinarischen Lavanttaler Spezialitäten zu netzwerken und vielversprechende Pläne für 2017 zu schmieden. 

BU: (Fotocredits: Sabine Watl) v.l.n.r. Martin A. Schoiswohl, Elisabeth Rothmüller-Jannach, Gerhard Oswald, Margot Petz, Edwin Storfer, Iris Kügele