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WB-Obmann Mandl: Dank an WB-Direktor Malle, Vorschusslorbeer für Gstättner

WB-Obmann Mandl: Dank an WB-Direktor Malle, Vorschusslorbeer für Gstättner

Kärntens Wirtschaftsbund regelt die Nachfolge von Langzeit-Direktor Markus Malle, der Clubobmann im Kärntner Landtag wurde: WK-Vizepräsidentin Sylvia Gstättner übernimmt.

Ein lachendes und ein weinendes Auge: Dieses Bild prägte die Sitzung der Landesleitung des Kärntner Wirtschaftsbundes am vergangenen Sonntagabend. Der bisherige WB-Direktor Markus Malle (46) wurde kürzlich zum Clubobmann der ÖVP im Kärntner Landtag angelobt, hierbei handelt es sich um eine Vollzeit-Aufgabe, weshalb er seine seit Juni 2007 ausgeübte Funktion als Direktor des Wirtschaftsbundes nicht länger bekleiden wird. In seine lange Amtszeit fielen die beiden erfolgreichen Wirtschaftskammerwahlen 2010 und 2015, bei denen der WB seine absolute Mehrheit in der WK absichern und auf zuletzt rund 65 Prozent ausbauen konnte. Dementsprechend ungern ließ WB-Landesobmann Jürgen Mandl den Profi-Politiker ziehen: „Lieber Markus, die Funktionäre und das Team des Wirtschaftsbundes verzichten nur sehr ungern auf Dich, aber wollen Deiner weiteren politischen Laufbahn natürlich auch keine Steine in den Weg legen.“

Mandl nützt die unfreiwillige Rochade zu einem größeren personellen Umbau im Umfeld der Kammer: Malles Nachfolgerin wird mit 1. Juni 2018 die Unternehmerin Sylvia Gstättner (52), die ihre bisherigen Funktionen als Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Kärnten und Vorsitzende von Frau in der Wirtschaft zurücklegen wird. Mandl: „Die taffe Unternehmerin, die bei Frau in der Wirtschaft hervorragende Aufbauarbeit geleistet und ein leistungsfähiges Unternehmerinnennetzwerk geschaffen hat, wird sich voll und ganz auf den Wirtschaftsbund konzentrieren und die bei weitem größte Business-Organisation Kärntens auf die Wirtschaftskammerwahl im Jahr 2020 vorbereiten. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit. Unserem Markus Malle wünsche ich das Allerbeste in seiner neuen Funktion, in der er selbstverständlich auch der Kärntner Wirtschaft weiterhin mit Rat und Tat zur Verfügung stehen wird.“