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Spittal/Drau

Mit der vereinten Kraft der Schneiderei

Fünf Schneiderinnen aus dem Bezirk haben das Thema „Netzwerken“ auf ihr eigenes, neues Niveau gehoben: Gemeinsam.

„Damit‘s zu Weihnachten ein bisschen toller und lustiger wird“ – das war eigentlich der Initialzünder für eine wunderbare Kooperation im Bezirk Spittal. Die fünf Schneiderinnen Alexandra Lawrence, Sabine Staber, Birgit Moser, Gabriele Eisank und Sabine Zechner haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam für noch mehr Kundenzufriedenheit und Qualität zu sorgen. „Wir alle haben unser Handwerk noch von der Pike auf gelernt“, so Eisank. „Und wir wissen auch noch, was es wert ist“, erzählt Staber, dass die fünf auch immer wieder junge Unternehmerinnen an der Hand nehmen, um gemeinsam für eine Preisstabilität zu kämpfen.

„Wir profitieren voneinander“, so Zechner, „sei es, wenn es um Tipps bei Lieferanten oder einer gemeinsamen Nutzung von Einkaufsvorteilen geht.“ Egal ob Materialien oder Fachwissen, gegenseitiges Helfen wird in der Ko-
operation groß geschrieben. „Besonders der Zeitfaktor ist ein sehr wichtiger“, so Lawrence, „In unserer Kooperation haben wir die Möglichkeit, Kunden zu betreuen, auch wenn eine von uns gerade all ihre Ressourcen ausgeschöpft hat. Kurz: Wir müssen keinen Kunden mehr aufgrund von Auslastung wegschicken.“ Stolz sind die Damen besonders auf eines: „Wir zeigen vor, dass so eine Kooperation ohne Konkurrenzdenken sehr gut funktioniert. Nicht gegeneinander, sondern miteinander.“ „Es macht einfach Freude, sich auszutauschen, fachzusimpeln und sich gegenseitig zu helfen“, schlägt Moser in die gleiche Kerbe.

Untereinander nennen sich die fünf schon „Die sieben Schneiderinnen“ –sieben weil sowohl Lawrence als auch Eisank jeweils einen Arbeitsplatz geschaffen haben. Sieben auf einen Streich haben die Damen auf alle Fälle schon geschafft: Fachaustausch, gemeinsame Vorteile zu nutzen, Lieferantenvorteile zu sichern, Kundenservice zu erhöhen, eine gemeinsame große Angebotspalette, Preisstabilität und vor allem Freude am gemeinsamen Tun.

BU: Alexandra Lawrence „wünschte“ sich mehr Kolleginnen zu Weihnachten – heute wird bereits zu siebt gefeiert.