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Arbeitszeitflexibilisierung: „Ein großer Schritt in Richtung einer modernen und flexiblen Arbeitswelt“

Arbeitszeitflexibilisierung: „Ein großer Schritt in Richtung einer modernen und flexiblen Arbeitswelt“

Wirtschaftsbund-Impuls als Basis für Initiativantrag im Nationalrat.

Ein wirtschaftspolitischer Meilenstein wurde gestern mit dem im Parlament behandelten Antrag zur Arbeitszeitflexibilisierung gesetzt: „Wir haben einen großen Schritt in Richtung einer modernen und flexiblen Arbeitswelt gesetzt“, freute sich heute Wirtschaftsbund-Direktorin Sylvia Gstättner. Sie erklärt weiter „Die Tatsache, dass die Umsetzung noch vor dem Sommer passieren soll, zeigt, wie wichtig dieses Thema für den österreichischen Wirtschaftsstandort und selbstverständlich auch für Kärnten ist.“

Einsatz der sich ausgezahlt hat! Bereits im Vorjahr hat der Wirtschaftsbund mit der Kampagne „Zeit wird’s“ deutlich gemacht, dass es ein Gebot der Stunde sei, den Mitarbeitern und den Betrieben mehr Freiheiten zuzusprechen und sie in ihrem unternehmerischen Alltag freier entscheiden zu lassen. „Als Wirtschaftsbund haben wir deutlich auf die Notwendigkeit hingewiesen und somit Vieles bewegt. Jetzt müssen wir allerdings mit Mythen und Fake News aufräumen:  Denn es ist keine 60-Stunden-Woche, es ist der Grundstein für mehr Quality-Time für Familie und Freizeit. Es ist schlichtweg eine Win-Win-Situation für alle“, betont Gstättner.

Wie die neue WB-Direktorin unterstrich, solle die maximal mögliche Arbeitszeit demnach auf zwölf Stunden pro Tag erhöht werden, auch bei Gleitzeit. In der Woche wären maximal 60 Stunden erlaubt. Dieser Rahmen ermögliche endlich eine moderne und flexible Zeiteinteilung sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber. Durch den Antrag werde für den Tourismus eine Durchsetzung der langjährigen WB-Forderung nach einer Verkürzung der Ruhezeiten möglich. Für Familienbetriebe würden sich zudem bürokratische Erleichterungen ergeben, wenn Angehörige im Betrieb mitarbeiten, schloss Gstättner.